Edler Biergenuss aus dem Eichenholzfass. Kierling: Zum zehnjährigen Jubiläum des köstlichen Hopfengebräus präsentierte Braumeister Kiesbye sein Werk erstmals im Barrique.

Von Thomas Török. Erstellt am 19. September 2020 (03:58)
Braumeister Axel Kiesbye enthüllt voller Stolz sein heuriges Meisterwerk.
Török

Zum ersten Mal fand die Präsentation des Waldbieres nicht in einem Wiener Innenstadtlokal, sondern mitten im Eichenhain statt. Die malerische Kulisse zwischen den prächtigen Eichen passte perfekt zum Thema, denn das hochwertige Gebräu wurde holzfassgereift in wertvollen Eichenfässern.

Bei der Präsentation des Jahrgangsbieres der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) waren auch dessen Vorstandsvorsitzender, Rudolf Freidhager, und der Innungsmeister der Fassbinder, Franz Schrimpl, unter den Gästen. Die kulinarische Untermalung des Festes übernahm Unplugged-Koch Hannes Müller vom Haubenrestaurant Forelle am Weißensee, der mit seinem Team ein mehrgängiges Menü zauberte. Dieses war perfekt darauf abgestimmt, das Aroma des Bieres zu unterstreichen.

Aus der grünen Lunge Wiens zum Gaumen

Das Fass für das heurige Waldbier stammt von einer 200 Jahre alten Traubeneiche, direkt aus dem nördlichen Wienerwald – der „grünen Lunge Wiens“. Braumeister Kiesbye beschrieb dabei begeistert die „Aromen nach Bourbon, Rum und Marille“, die die Fasslagerung dem Bier verleiht. Außerdem unterstützt der Kauf einer Flasche die Wiederaufforstung.