Doppelt hält besser. Der Weidlinger Gerhard Mikolasch fordert die Verlegung des Fußgängerübergangs beim Weidlinger Caritas-Haus.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 14. Mai 2015 (06:40)
NOEN, Nurschinger
Gerhard Mikolasch fordert die Verlegung des Zebrastreifens beim Caritas-Heim in Weidling, sowie einen zweiten Zebrastreifen.

Vor rund drei Wochen kam es auf der Weidlingerstraße/Kreuzung Gschwendt zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 12-jähriges Mädchen überquerte die Straße bei der Haltestelle Weidling Gschwendt, ging dabei hinter dem Bus hervor, wurde angefahren, schwer verletzt und mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Diesen Fall nahm der Weidlinger Gerhard Mikolasch zum Anlass, um auf die aktuelle Verkehrssituation dort aufmerksam zu machen. Er fordert, dass anstatt des bisher bestehenden Zebrastreifens vor dem ehemaligen Eingang des Caritas-Wohnheims zwei neue Zebrastreifen geschaffen werden. „Der bisherige Fußgängerübergang gehört zur Kreuzung Weidlingerstraße/Gschwendt verlegt, da dort die Busfahrgäste Richtung Weidling aussteigen und die Straße überqueren“, so Mikolasch.

Weiters fordert er einen neuen Zebrastreifen an der Kreuzung Weidlingerstraße/Metzgerbrücke. Dort würden Hofer-Kunden, Busfahrgäste des Richtung Wien fahrenden Busses sowie Rollstuhlfahrer und Fußgänger die Straße queren, um zur Pius-Parsch-Promenade und zur Feldergasse zu gelangen.

Forderung nach Tempo-30

Mikolasch fordert auch aufgrund der neuen Garagenausfahrt des Caritas-Heims und der zahlreichen Ausfahrten entlang der Weidlingerstraße eine Tempo-30-Beschränkung. „Zum Teil fahren die Leute mit 70 Stundenkilometern hier vorbei, da sind Unfälle ja vorprogrammiert. Man sollte sich einen Fahrbahnteiler bei der Metzgerbrücke überlegen und auf der Strecke das Tempo auf 30 beschränken“, fordert Mikolasch.

Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer verspricht sich der Sache anzunehmen. „Im nächsten Ausschuss werden wird die Geschichte natürlich thematisieren. Die Überquerungsmöglichkeit ist dort im Moment nicht ideal, da werden wir uns anschauen, ob es eine bessere Lösung gibt. Tempo 30 halte ich allerdings auf einer Landesstraße, die auch Hauptverkehrsachse ist, nicht für zielführend. Das würde auch auf viel Unverständnis stoßen“, ist sich der Verkehrsstadtrat sicher.