Klosterneuburg

Erstellt am 16. Januar 2017, 13:09

von NÖN Redaktion

Neuer Ruzowitzky-Film in den Kinos. “Die Hölle“ mit weiblicher Heldin und harter Action. Violetta Schurawlow und Tobias Moretti wirken mit.

Drehbuchautor Martin Ambrosch, Regisseur Stefan Ruzowitzky.  |  Allegrofilm/Petro Domenigg

Ab 19. Jänner ist der neue Streifen von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky in den heimischen Kinos zu sehen: „Die Hölle“ wird als „actionreichster Thriller Österreichs“ angekündigt. Star-Akteure wie Tobias Moretti, Friedrich von Thun und Robert Palfrader wirken neben Jung-Talenten wie Violetta Schurawlow, Murathan Muslu und Verena Altenberger mit.

Zum Inhalt: Özge (Violetta Schurawlow) chauffiert mit ihrem Taxi Besoffene und andere Verhaltenskreative durch die Nacht. Eine harte Nacht, die noch härter wird, als Özge zufällig Zeugin eines Mordes im Nachbarhaus wird. Und der Mörder hat Özge gesehen. Personenschutz erhält die junge Frau allerdings keinen: Der ermittelnde Kommissar Christian Steiner (Tobias Moretti) behandelt diesen Fall wie alle anderen mit einer Mischung aus urösterreichischer Wurstigkeit und einer fetten Prise Chauvinismus. Helfen kann ihr allerdings niemand, schon gar nicht, wenn eines Nachts der Mörder bei ihr im Taxi sitzt...

Das Drehbuch stammt von Martin Ambrosch („In 3 Tagen bist du tot“, „Das finstere Tal“). Für den Titelsong zeichnete der Rapper Nazar verantwortlich.

Über Stefan Ruzowitzky:

Stefan Ruzowitzky, 1961 in Wien geboren, lebt in Klosterneuburg. Er studierte Theaterwissenschaft und Geschichte in Wien und drehte mehrere Musikvideos, unter anderem für N’Sync oder die Scorpions. Mit „Tempo“ gab er 1996 sein Filmregie- und Drehbuchdebüt, für das er den Max-Ophüls-Preis erhielt. Der Durchbruch folgte schließlich mit dem bäuerlichen Drama „Die Siebtelbauern“ (1998). Nach weiteren Arbeiten wie „Anatomie“ mit Franka Potente erhielt er für das KZ-Drama „Die Fälscher“ 2008 den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film. Seit 2013 ist Ruzowitzky gemeinsam mit Ursula Strauss Präsident der Akademie des österreichischen Films.