Klosterneuburg hat das beste Weingut im Land

Erstellt am 30. Juni 2022 | 05:35
Lesezeit: 2 Min
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Bei der Preisverleihung des „Weinguts des Jahres“: LK-Präsident Johannes Schmuckenschlager, Direktor Reinhard Eder, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Weinbaupräsident Reinhard Zöchmann.
Foto: LWmedia, Leonardo Ramirez
Besonderere Auszeichnung für die HBLAuBA Klosterneuburg bei der NÖ-Weinprämierung.
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6.243 Weine von insgesamt 955 Betrieben, jeder davon mit Hingabe und Sachverstand produziert: So viele Winzerbetriebe wie noch nie haben mehr Weine denn je in den Wettbewerb geschickt: Die 35. NÖ Landesweinprämierung geriet zur Bühne für die Vielfalt und Qualität, für die Tradition wie die Innovationsfreude des Weinbaus in Niederösterreich.

Eine Institution, die diese Aspekte seit über 160 Jahren lebt, ist die Wein- und Obstbauschule Klosterneuburg. Sie konnte bei der Prämierung einen besonderen Erfolg einheimsen: den Titel „Weingut des Jahres 2022“:

Die „hohe Schule“ der Winzerkunst praktiziert der heurige Gesamtsieger der NÖ Landesweinprämierung im wörtlichen Sinn: Die Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg sicherte sich den Titel „Weingut des Jahres 2022“ mit einem Landessieger in der Kategorie Rote Cuvées und vier weiteren Weinen, die den Einzug ins Finale schafften.

„Einfach unglaublich, total überraschend und großartig“, ist Direktor Reinhard Eder überwältigt. Bei der Prämierung werden die Weine in 18 Katrgorien (Sortengruppen) eingeteilt und in jeder Gruppe gibt es einen Landessieger, der in einer Finalverkostung der bestbewerteten Weine bestimmt wird.

Eder erklärt: „,Weingut des Jahres‘ wird der Betrieb der mindestens einen Landessieger hat und die meisten Finalisten hat. Wir, die HBLAuBA haben den Landessieger bei Cuvee rot (CSM 2019) und zweimal einen 2. Platz (Zweigelt, Donauveltliner) und einmal einen 3. Platz. Alle Weine haben natürlich eine Goldmedaille.“

Dass sich die Klosterneuburger Schule gegen die harte Konkurrenz durchsetzen konnte, freut den Direktor besonders: „Immerhin ist NÖ bei Weitem das größte weinproduzierende Bundesland – etwa 60 Prozent der Menge – und es gibt dementsprechend viel Konkurrenz und Topbetriebe“, so Eder.

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