Tierquäler in Klosterneuburg: „Der kleinste Hinweis kann helfen“

Innerhalb einer Woche wurden zwei junge Schäferhunde angebunden aufgefunden und von der Tierhilfe Klosterneuburg gerettet. Jetzt werden die Täter und ein liebevolles neues Zuhause für die beiden Fellnasen gesucht.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 04:55
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Fassungslosigkeit ist wohl das Gefühl, das sich nicht nur bei den Mitarbeitern der Tierhilfe Klosterneuburg breit gemacht hat. Am 3. und am 10. Jänner musste die Tierhilfe ausrücken, um zwei junge Schäferhunde zu retten, die angebunden vorgefunden wurden.

Nun werden einerseits wegen Tierquälerei die Verantwortlichen gesucht, die die beiden Vierbeiner ausgesetzt haben. Andererseits wird auch ein neues Zuhause für die beiden Rüden gesucht, in dem sie ein liebevolles Umfeld bekommen können.

Der erste Schäfer wurde am 3. Jänner um 1 Uhr nachts in der Martinstraße aufgefunden, nachdem der junge Rüde eine Stunde lang durchgebellt hat und Anrainer die Polizei verständigten. „Der noch sehr junge Schäfer ist körperlich in keinem guten Zustand gewesen“, erklärt Angelika Fuchs von der Tierhilfe.

Am Montagmorgen wurde dann von einem aufmerksamen Busfahrer der zweite Schäfer in Weidling entdeckt. Auch dieser junge Rüde hat keine Registrierung.

Hohe Strafen wegen Tierquälerei drohen

Nun sucht die Tierhilfe nach Zeugen: „Der kleinste Hinweis kann helfen, denn der Hund würde die Besitzer sicher entlarven oder den Wohnort wieder erkennen“, bittet Fuchs um Hinweise von Menschen, denen vielleicht einer der beiden Fellnasen früher schon mal aufgefallen ist. Hinweise kann man auch anonym bei der Tierhilfe Klosterneuburg geben.

Die beiden Schäfer werden nun im Tierheim St. Pölten aufgepäppelt und hoffen dort auf ein neues Zuhause. Nach einer Wartezeit von 30 Tagen kann man dann das neue Familienmitglied zu sich holen und ihm endlich die Liebe geben, die es verdient hat.