Antonius-Kapelle: 1975 zerstört, jetzt von Grund auf erneuert

Erstellt am 22. Juni 2022 | 09:54
Lesezeit: 4 Min
Die behelfsmäßig wiederaufgebaute Antonius-Kapelle erstrahlt nun in neuem Glanz: Sie jetzt wieder in jenem Zustand ist, in dem sie vor dem Brand war.
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Die Renovierung der Hl.-Antonius-Kapelle ist abgeschlossen, vorigen Sonntag wurde das kleine barocke Haus Gottes geweiht. Die 1738 erbaute Ortskapelle wurde 1975 durch Blitzeinschlag und Brand total zerstört. Damals wurde das Gotteshaus mit kaum vorhandenen Mitteln behelfsmäßig wieder aufgebaut.

Im Jahr 2019 beschloss der Dorferneuerungsverein „Klever“, eine Generalsanierung zu organisieren. Klever-Obmann Anton Rötzer nahm sich der Sanierung an, der Verein begann mit den Vorarbeiten und Firmen wurden eingesetzt (die NÖN berichtete). „Dann kam die Pandemie, wo nur immer ein bis zwei Leute auf der Baustelle sein durften. Niemand war Corona-positiv, nur wir waren positiv eingestellt zur Renovierung“, scherzte Rötzer nach der Festmesse, die Weihbischof Stephan Turnovszky und Pfarrer Joseph Chudi Ibeanu gemeinsam zelebrierten.

Der Kleinebersdorfer Frauensingkreis gestaltete die Messe gelungen musikalisch mit. Rötzer betonte, dass die Kapelle der Zeit angepasst renoviert wurde und jetzt wieder in jenem Zustand ist, in dem sie vor dem Brand war, also barock und mit Turm.

106.000 Euro wurden in die Hand genommen

Weihbischof Turnovszky, Bürgermeister Josef Zimmermann, Pfarrer Joseph Chudi Ibeanu und Pfarrgemeinderätin Andrea Gschlent dankten allen Helfern und Gönnern, die diese Renovierung ermöglicht haben, herzlich. Die Kosten betragen – wie im Voranschlag – 106.000 Euro.

Die Gemeinde Großrußbach übernahm 56.000 Euro, das Land NÖ 20.000 Euro, die Pfarre 10.000 Euro, die Erzdiözese Wien steuerte 10.000 bei, 10.000 wurden aus Spenden eingebracht und der Klever-Verein und Freiwillige haben rund 1.000 Stunden freiwillig geleistet. Nach der Messe, die leider vom Wind beeinträchtigt war, lud der Dorferneuerungsverein zu einer Agape ein.

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