Wanderer in Leobendorf verärgert wegen Pferdeäpfel. Beschwerden über Pferdemist und zertrampelte Wanderwege nehmen zu.

Von Herwig Mohsburger. Erstellt am 28. Januar 2021 (04:46)
Monika Minnich-Hösch zeigt einen Pferdemist, wie man ihn öfter auf den Wegen findet.
privat

Am Gemeindeamt treffen verstärkt Beschwerden von Wanderern über Reiter ein, berichtet ÖVP-Bürgermeisterin Magdalena Batoha. Zum Teil werden die immer öfter zurückgelassenen Pferdäpfel kritisiert, aber auch zerstörte Wanderwege werden gemeldet.

„Bei befestigten Wegen ist das Problem nicht so groß, aber wenn der Weg aufgeweicht ist, verursachen die schweren Tiere doch massive Schäden, die für Spaziergänger unangenehm sind“, so Batoha, die das Problem auch selber immer wieder sieht. Rund um Reiterhöfe häufen sich die Beschwerden, zumal der Reitsport einen massiven Aufschwung erlebt hat.

„Unsere Philosophie ist es, möglichst wenige Tafeln aufzustellen, daher sind Sperren kein Thema“, so Batoha. Sie appelliert an die Reiter, bei der Routenwahl verstärkt auf die Bodenbeschaffenheit zu achten. Die Bevölkerung lädt sie ein, Tipps zur Problemlösung zu geben.