Ernstbrunnerwald: Ein Zaun um die Kröten zu schützen. Die Straßenmeisterei Mistelbach stellte an der LB6 von Kilometer 20,6 bis 21,6 im Bereich Waldteich den Krötenzaun auf. Zudem ersucht man die Verkehrsteilnehmer, die Geschwindigkeit an dieser Stelle zu reduzieren.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. März 2020 (05:26)
Die Krötenwanderung ist in vollem Gange. Die Straßenmeisterei stellte den Krötenzaum im Bereich des Waldteichs im Ernstbrunnerwald bereits auf.
Christelli

Die Kröten wandern vom Wald Richtung Wasser, in diesem Fall zum „Waldteich“ an der Bundesstraße von Mistelbach nach Hollabrunn. Die Tiere werden durch den Zaun aufgehalten und kriechen dort entlang, bis sie in einen der aufgestellten Sammelkübel fallen.

Früher sorgten die Schüler der ÖKO-Hauptschule Ernstbrunn für den Transport der Kröten in den Kübeln zum Waldteich oder trugen die Tiere über die Fahrbahn zur Teichwiese. Dort wanderten die Amphibien weiter bis zum Wasser, wo sie ihre Laichschnüre ablegen. Derzeit sind die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Mistelbach dort im Einsatz und kontrollieren die Kübel regelmäßig. Sie sorgen ebenfalls dafür, dass die Kröten auf der Straße nicht überfahren werden.

Für die Autofahrer bedeutet das in diesem Bereich, die Geschwindigkeit zurückzunehmen. Einerseits, um die Straßenarbeiter bei ihrer Arbeit nicht zu gefährden, andererseits, damit das Bremsen oder Ausweichen noch möglich ist, sollte es den Tieren doch gelingen, den Zaun zu überwinden oder die Asphaltstraße von einem Forstweg doch zu erreichen.