Horst Gangl: „Wir investieren in die Lebensqualität“. Sanierungen und Errichtungen sorgen für Unmut. Ortschef bittet um Verständnis.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 04. August 2018 (04:00)
APA (dpa/Symbolbild)

„Ohne Infrastruktur keine Zukunft“ macht VP-Ortschef Horst Gangl klar. Derzeit wird in der Gemeinde fleißig gebaut, weshalb im Gemeindeamt die Telefone heiß laufen. „Wir bekommen viele Beschwerden, auch die Bauarbeiter werden teilweise unfair behandelt“, ärgert er sich. „Dabei bauen wir, um allen eine bessere Lebensqualität zu bieten“, macht Gangl klar.

Aktuell muss vor allem für die neuen Wohnbauprojekte die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden: In der Hirschmillerstraße wird der Regenwasserkanal fertiggestellt, auch die Pflasterung der Gehsteige, der Bau der Kanaleinläufe und die Humisierung stehen auf der To-do-Liste. So steht der Errichtung des Wohnparks nichts mehr im Wege. Auch in der Bründlallee wird an dem Bau von zehn Wohnungen und elf Reihenhäusern gearbeitet. Dazu müssen auch die Trafostationen und die Stromverkabelungen aufgerüstet werden. In der Schulgasse entstehen 22 Wohnungen.

Doch auch der Straßenbau kommt nicht zu kurz: In der Gartenstraße und in der Weilandgasse in Ernstbrunn, beim Haidhof und im Siedlungsgebiet in Maisbirbaum muss saniert bzw. neu gebaut werden. In Naglern werden der Abwasserkanal und die Straßenbeleuchtungsverkabelung auf Vordermann gebracht. „Ende August startet dann der erste Bauabschnitt des Hauptplatzes“, so Gangl. Auch die Multisportanlagen beim Sportzentrum und in der Schule werden umgesetzt.