150 Florianis kämpften gegen Unwetterschäden. In den Abendstunden des 28. Juli gingen im Bezirk Korneuburg heftige Regenfälle nieder. Besonders betroffen war der nördliche Bereich im Gemeindegebiet Sierndorf.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. Juli 2021 (09:10)

In den meisten Fällen handelte es sich um kleinräumige Überflutungen. Das von den umliegenden Äckern kommende Regenwasser schwemmte auch Erdreich mit, welches Straßenabläufe und Hauseinfahrten verlegte.

In Unterparschenbrunn, Senning, Höbersdorf und Untermallebarn wurden Straßenabschnitte und die Landestraßen überschwemmt. Es kam auch zu Wassereintritt in einigen Kellern und Garageneinfahrten, welche von den Feuerwehren abgepumpt und vom Schlamm befreit wurden.

In Oberhautzental füllte sich das Rückhaltebecken, seitens der Feuerwehr wurde der Wasserstand permanent kontrolliert.

In Herzogbirbaum schlug der Blitz in einen Baum ein. Ein aufmerksamer Anrainer entdeckte den Rauch und schlug Alarm. Die Feuerwehren Herzogbirbaum, Nursch und Ottenthal konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen, bis nach Mitternacht wurde noch eine Brandwache gehalten.

In Summe waren im gesamten Bezirk zwölf Feuerwehren mit ca. 150 Kräften bis in die Nachtstunden im Einsatz.