Nach Blitzeinschlag wurde es finster. Zu einem längeren Stromausfall ist es Freitagabend im Bereich Niederhollabrunn und Leitzersdorf gekommen.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 28. September 2019 (12:40)
Symbolbild
Von Menna, Shutterstock.com

Laut EVN führte ein Blitzschlag zu einem Gebrechen an einer Hochspannungsleitung. Einwohner von Niederhollabrunn berichten von einem dumpfen Knall, danach wurde es finster. „Es hat sich ähnlich angehört, wie der Knall, als es in der Kirche eingeschlagen hat“, erinnert sich Niederhollabrunns Bürgermeister Jürgen Duffek, der die EVN für ihre schnelle Reaktion lobt: „Ich bin noch am Abend eine Runde gefahren, da waren in allen Orten EVN-Techniker zugegen.“

Duffek macht sich aber auch weiterführende Gedanken, denn ohne Strom funktionieren auch die Feuerwehrsirenen nicht. „Wenn der Strom eine halbe Stunde weg ist, sollte man sich künftig überlegen, wie die Sirenen auch ohne Strom funktionieren.“

Passiert in der Zeit ein Unfall, sei eine halbe Stunde viel Zeit, gibt er zu denken. Der Bürgermeister will deshalb die Anschaffung von handbetriebenen Sirenen überlegen, wie sie auch früher in Gebrauch waren.