Morgendliches Chaos soll beendet werden. Vor allem in den Morgenstunden herrscht Getümmel in der Schulgasse. Gemeinde setzt mit temporärem Parkverbot Maßnahme.

Von Alexandra Frantz. Erstellt am 23. Dezember 2017 (05:00)
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Ab Jänner 2018 wird es in der Schulgasse ein Parkverbot in den Morgenstunden geben. Sechs Parkplätze sind davon betroffen.

Schon seit längerem überlegt VP-Bürgermeister Günter Trettenhahn, wie die Verkehrssituation in der Schulgasse vor dem Kindergarten entschärft werden kann. Vor allem in der Früh kommt es immer wieder zu Situationen, die nicht ungefährlich sind.

"Auch Müllabfuhr kommt nicht vorbei"

Durch ungeordnetes Halten und Aussteigen der Kinder rund um Schule und Kindergarten entstand ein ständiges Wirrwarr. „Es gab Beschwerden, weil die Straßenmindestbreite nicht frei blieb oder weil Anrainer nicht wegfahren konnten. Auch die Müllabfuhr konnte aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens an manchen Tagen nicht vorbei“, bemängelt der Ortschef.

Trettenhahn möchte dieser Situation ab Jänner 2018 mit einem Parkverbot Herr werden. Konkret geht es um die sechs Stellplätze in der Nähe des Schulgartens. „Hier wird ab Jänner in der Zeit von 7 bis 9 Uhr werktags ein Parkverbot kommen“, kündigt der Ortschef an.

Zehnminütiges Stehenbleiben erlaubt

Ein zehnminütiges Stehenbleiben sei dann noch erlaubt, längeres Parken wird bestraft. „In zehn Minuten kann man sein Kind in den Kindergarten begleiten und verabschieden“, begründet Trettenhahn den Schritt. Die restlichen Parkflächen in der Schulgasse seien von dieser Maßnahme aber nicht betroffen.

„Da bleibt alles beim Alten.“ Der Ortschef hofft, dass mit dem Parkverbot die Verkehrssituation endlich entschärft wird. „Man wird in den nächsten zwei bis drei Monaten sehen, ob diese Maßnahme greift, wenn nicht, wird man das Verkehrkonzept wieder überdenken müssen.“