Hochbeet, aber richtig: Oberrohrbacherin gibt Tipps. Aus ihrer Praxis plaudert Gartenexpertin Doris Kampas und gibt Tipps, damit es eine reiche Gemüseernte gibt.

Von Herwig Mohsburger. Erstellt am 01. Mai 2019 (05:18)
Mohsburger
Die Tipps von Doris Kampas zum Nachlesen.

Ganz dem Hochbeet verschrieben hat sich Doris Kampas mit ihrem „bio-garten“-Betrieb. „Ich habe sehr früh mit der Entwicklung der Hochbeete begonnen, lange, bevor sie als Bausätze überall erhältlich waren“, so Kampas im Gespräch mit der NÖN. Ihr Wissen über den Bau und die richtige Aussaat gibt die ehemalige Gemeinderätin der Grünen nun in ihrem bereits zweiten Buch „Das unglaubliche Hochbeet“ weiter.

Anbaupläne sind im Buch enthalten

Entscheidend ist der richtige Schichtaufbau, denn er entscheidet – wie auch ein Wühlmausgitter – über den Ertrag. Und der fällt meistens höher aus als am Boden. „Im Hochbeet, das eigentlich ein gut geschichteter Komposthaufen ist, ist es wärmer als in einem herkömmlichen Beet“, erklärt die Expertin. Grundsätzlich kann ein Hochbeet nahezu überall aufgestellt werden, „allerdings muss man bedenken, dass das Gewicht sehr hoch ist“, warnt Kampas.

Der Lohn für die Errichtung ist frisches Gemüse über das ganze Jahr. Die Anbaupläne sind in dem Buch enthalten. Diese sind zur optimalen Nutzung auch notwendig, denn schließlich können im Jahreslauf verschiedenste Gemüsesorten nacheinander angebaut werden – bis hin zum Salat im Winter. Wer sich komplett selbst versorgen will, braucht Platz: Mindestens zehn Quadratmeter sind pro Person nötig, so Kampas.

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