Bürger sind skeptisch. Die Harmer Energie GmbH überlegt, in Zukunft Dimethylether zu erzeugen. Einige Bürger sehen das Vorhaben kritisch.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 23. Juli 2014 (11:46)
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STOCKERAU / Eine Kundmachung der Bezirkshauptmannschaft sorgt für Verunsicherung bei einigen Bürgern: Die Harmer Energie GmbH hat um die gewerbebehördliche Genehmigung für das Projekt „Errichtung und Betrieb einer Dimethyletherproduktion durch Hackgutvergasung samt Einbindung von Biogas“ angesucht.

Der Geschäftsführer der Harmer Energie GmbH, Konrad Harmer, macht gleich vorweg klar: „Das Projekt steht noch ganz am Anfang. Es ist noch nichts fix.“ Man befinde sich noch in der Planungsphase und müsse erst erheben, wie und ob sich das Projekt durchsetzen lässt und ob die Umstellung auf die Erzeugung von Dimethylether auch für das Unternehmen sinnvoll ist. Die Anlage würde jedenfalls die Biogasanlage in der Windparkstraße ersetzen, die nicht auf Dauer bestehen soll.

Die Bürger sind skeptisch

Dimethylether ist ungiftig, aber hochentzündlich. Es wird vor allem als Treibgas eingesetzt, zum Beispiel in Spraydosen. Auch als Treibstoff wird es verwendet. „Es gibt viele Formen der Anwendung. Allerdings wird es in der EU eher stiefmütterlich behandelt“, weiß Harmer. Der Stoff kann aus Biogas hergestellt werden. Er entsteht aus dem Synthesegas, das bei der Vergasung von zellulosehaltigen Materialien wie Holz und Stroh entsteht.

Die Bürger sind skeptisch: Sie fürchten die leichte Entzündlichkeit des Stoffs und dass es bei der Produktion zu Geruchsentwicklung kommt. Harmer kann jedoch beruhigen: „Sollte es wirklich zu dem Projekt kommen, wird es keine Emissionen geben. Und es gibt strenge Vorschriften für die Produktion; ein Feuerzeug in der Hosentasche ist da gefährlicher“, weiß er. Der Genehmigungsantrag und die Projektunterlagen liegen noch bis 30. August in der BH auf. In dieser Zeit kann jeder dazu Stellung nehmen.