Bundesheer präsentiert Teststraße in Korneuburg. Wie die Massentests ablaufen sollen, zeigte das Bundesheer in der Sporthalle in Korneuburg.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 27. November 2020 (12:30)

Am 5. und 6. Dezember sollen die Massentests für das Lehrpersonal starten. Wie diese Covid-19-Tests organisatorisch ablaufen werden, zeigte das Bundesheer Freitagvormittag in der  Guggenberger Sporthalle in Korneuburg. Das ABC-Abwehrzentrum hat eine Muster-Teststraße entwickelt, die den Medien präsentiert wurde.

In Korneuburg getestet werden sämtliche in Schulen tätige Personen, also zum Beispiel auch Schulwarte, die ihren Wohnsitz im Bezirk haben. Im Bezirk Korneuburg sind das rund 2.000 Personen.

Und so laufen die Tests ab: Nach einer Online-Registrierung erhält man die Information, innerhalb von welchem Zeitfenster man sich zur Teststraße zu begeben hat.

Dort ist die oberste Prämisse, Warteschlangen zu vermeiden, weshalb im Zugangsbereich immer nur eine Person pro Raum erlaubt sein wird. "In engster Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden sorgen wir für die höchstmögliche Sicherheit der Probanden und des Personals", betont Jürgen Schlechter, Kommandant des ABC-Abwehrzentrums in Korneuburg.

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Nach einer Registrierung geht es weiter zum Antigen-Schnelltest, der mittels Rachenabstrich von einem Arzt vorgenommen wird. Anschließend verlässt man die Teststation auf schnellstem Wege wieder. "Es ist eine kurze und einfach Geschichte für die Probanden", verweist Schlechter. Wer positiv getestet wurde, muss sich einem PCR-Test unterziehen, der in einem Labor ausgewertet wird.  

Pro Teststraße - in der Korneuburger Turnhalle sind theoretisch bis zu fünf möglich - können rund 500 Personen innerhalb von zehn Stunden auf eine Coronainfektion getestet werden.