Korneuburg: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die meisten Gemeinden haben die Örtlichkeiten, in denen die Teststraßen aufgebaut werden, schon festgelegt.

Von Veronika Löwenstein und Michaela Höberth. Erstellt am 02. Dezember 2020 (17:00)
Löwenstein

Die Vorbereitungen für die Massentests laufen auf Hochtouren. Nach dem Start des Schulpersonals am 5. und 6. Dezember folgen am 12. und 13. Dezember die freiwilligen Tests für alle Niederösterreicher. Die Bezirksgemeinden stehen derzeit über Videokonferenzen in laufender Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft, berichtet Bürgermeister Christian Gepp, der auch Bezirksobmann des NÖ Gemeindebundes ist.


„Die Gemeinden sind massiv gefordert“, verweist er vor allem auf die zeitliche Herausforderung. Denn die Kommunen müssen nicht nur die Räumlichkeiten und Freiwillige organisieren, sondern auch die Information an die Bürger bringen und die Timeslots einteilen. „Es ist alles sehr viel auf einmal, aber ich bin guten Mutes, dass wir es schaffen“, so Gepp. Im Laufe dieser Woche sollten alle Test-Locations feststehen.


144 Notruf NÖ hat eine Empfehlung ausgegeben, wie viele Teststraßen jede Gemeinde aufgrund ihrer Einwohnerzahl benötigt. In der Stadt Korneuburg werden voraussichtlich acht Teststraßen eingerichtet: vier in der Guggenberger Sporthalle, zwei in der Werft und zwei in der AHS. In Stockerau wird es zehn Teststationen geben, acht wären laut Empfehlung nötig gewesen. „Aus Sicherheitsgründen“, wie Stadtamtsdirektorin Maria-Andrea Riedler betont. Diese werden an vier Standorten untergebracht: Im Niembsch-Hof, im Z2000, in der Milleniumshalle und in der Stadtgärtnerei. Die Anmeldungen für die freiwilligen Helfer laufen, rund 50 haben sich bereits bereiterklärt, im medizinischen Bereich, bei der Organisation oder im EDV-Bereich zu helfen.

Viele Gemeinden informieren bereits auf ihren Homepages über den Ablauf der Tests und die Örtlichkeiten der Teststraßen. Auch freiwillige Helfer werden vielerorts noch gesucht. Allgemeine Infos zu den Massentest findet man im Internet unter www.testung.at.

Wie eine Teststraße funktioniert, demonstrierte das Bundesheer in der Guggenberger Sporthalle in Korneuburg.  Nach einer Online-Registrierung erhält man die Information über ein Zeitfenster (Timeslot), innerhalb dessen man sich zur Teststraße zu begeben hat. Die oberste Prämisse ist, Menschenansammlung zu verhindern.
Nach dem Antigen-Schnelltest mittels Abstrich verlässt man die Teststraße auf schnellstem Weg wieder. Wer positiv getestet wurde, wird via SMS verständigt und  muss sich einem PCR-Test unterziehen.

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