Deponie-Hügel in Gerasdorf wird niedriger als geplant. Mediationsgespräche zwischen einer Bürgerinitiative und Projektwerbern haben in Gerasdorf bei Wien (Bezirk Korneuburg) zum Erfolg geführt: Die Dimension einer geplanten Bodenaushubdeponie wurde reduziert, teilte die Stadtgemeinde in einer Aussendung mit.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 21. Februar 2018 (15:45)
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Symbolbild

Die Vereinbarung umfasse vier Schwerpunkte: Der Gemeinderat werde im Interesse einer Verkehrsentlastung ein Verkehrskonzept beauftragen und umsetzen. Die Deponiebetreiber schränken in ihrem Antrag an die Landesbehörde die Schütthöhe der Deponie von möglichen 65 auf maximal 18 Meter ein und sagen eine Verkürzung der Laufzeit von 40 auf 15 Jahre zu. Danach soll die gesamte Fläche von 250.000 Quadratmetern als Naherholungsgebiet zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Alexander Vojta (SPÖ) freute sich über das Ergebnis seiner Initiative: Mit dem vorliegenden Generationenvertrag sei eine wichtige Voraussetzung dafür geschaffen worden, dass Belastungen für die Gerasdorfer Bevölkerung abgewendet werden konnten. "Der Kompromiss zeigt, dass in Gerasdorf das Miteinander auch wirklich praktiziert und gelebt wird."