Ladestation in Stetten neu eröffnet. Auch in Stetten gibt es bereits eine EVN-Stromtankstelle.

Von Herwig Mohsburger. Erstellt am 11. August 2019 (06:13)
Mohsburger
Strom frei für E-Autos: VP-Gemeinderat Richard Lampl, SP-Bürgermeister Thomas Seifert, LEADER-Region-Geschäftsführer Günther Laister, KEM10-Managerin Karin Schneider und Günter Heel von der EVN.

Die bereits 19. Ladestation im Rahmen einer Kooperation der Klima- und Energiemodellregion 10vorWien mit der LEADER-Region Weinviertel Donauraum wurde von der EVN eröffnet. „Die Tankstelle wird schon angenommen“, freut sich SP-Bürgermeister Thomas Seifert. Schließlich hat die Gemeinde auch die Grabungsarbeiten und die Ladestation um rund 7.800 Euro vorfinanziert. „Wir schießen vor, dann reichen wir um eine Förderung bei der Leader-Region ein“, erklärt Seifert. Die Gemeinde selbst fährt übrigens seit drei Jahren die kurzen Strecken elektrisch, geladen wird am Bauhof.

Die Stromtankstellen zeichnen die Nutzung auf, jeden August erfolgt dann die Abrechnung. Brauchbare Werte gibt es deshalb nur von drei Tankstellen. „Leobendorf und Bisamberg sind sehr gut ausgelastet, Großmugl ist noch ausbaufähig“, berichtet der Geschäftsführer der LEADER-Region Weinviertel-Donauraum, Günther Laister. Da seit vergangenem Jahr 16 Stationen dazugekommen sind, „wird es diesen August mit der Abrechnung spannend“, so Laister.

App wird Tankkarte künftig ersetzen

„Für Kunden erfolgt die Abrechnung im Minutentakt, einmal pro Quartal gibt es eine Tankrechnung“, erklärt Günter Heel von der EVN. Die benötigte Tankkarte, die auch von Netzbetreibern in anderen Bundesländern akzeptiert wird, bezeichnet Heel als „Phase 1“. Ziel ist eine eigene App, „dadurch soll der Tankvorgang für Konsumenten einfacher werden“, so Heel.

Die Registrierung für die EVN-Tankkarten ist laut Seifert im Gemeindeamt möglich. Für alle, die ihren Hauptwohnsitz in der Energiemodellregion 10vorWien haben, gibt es einen vergünstigten Tarif.

„Heuer werden im Zuge der Kooperation noch vier weitere Tankstellen errichtet“, so KEM10-Managerin Karin Schneider. Geplante Standorte sind die Fossilienwelt, das Sportzentrum Alte Au im Stockerau, Kleinengersdorf und das Lagerhaus in Rückersdorf.