Straßensperre am Bisamberg: „Es geht nicht anders“

Erstellt am 02. April 2020 | 04:57
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Zu viele Besucher: Die Bergstraße wurde gesperrt.
Foto: Preineder
Erstaunt waren so manche Touristen, als sie letzte Woche auf die Elisabethhöhe fahren wollten, denn die Bergstraße war gesperrt.
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„Und das wird solange so bleiben, bis sich die Situation rund um Covid-19 wieder beruhigt hat“, erklärte ÖVP-Bürgermeister Günter Trettenhahn im NÖN-Gespräch.

Nichts läge ihm ferner, als ein Verbot zu erlassen. „Wenn es aber nicht anders geht, dann muss man zu solchen Mitteln greifen“, bedauert er.

Der Grund der Sperre waren die zahlreichen Besucher, die sich bei Schönwetter auf dem Bisamberg tummelten. „Es kam zu regelrechten Menschenaufläufen“, schildert er.

Eine reine Sperre des Parkplatzes hätte nicht gebracht, die Besucher hätten dann entlang der Straße geparkt und so noch Einsatzfahrzeuge behindert, so die Überlegung. „Das Spazierengehen auf der Gamshöhe bleibt aber im gesetzlichen Rahmen erlaubt“, so der Ortschef.

-bp-

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