Signa & Korneuburger Werftareal: „Dialog geht weiter“. Vor einem Jahr hat SIGNA 45 Prozent erworben. Seither ist es rund um den Entwicklungsprozess ruhig geworden.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 19. Februar 2020 (04:12)
Im Zuge eines Bürgerbeteiligungsverfahrens wurden viele Ideen für das Areal der alten Werft geboren. Foto: Löwenstein/Archiv
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Vor knapp einem Jahr hat die SIGNA Development Selection AG, ein Unternehmen der SIGNA Gruppe, 45 Prozent am Korneuburger Werftareal erworben. Seither ist es still geworden um den Werftentwicklungsprozess. Zur Erinnerung: Die Stadt, der selbst rund 45 Prozent des 18 Hektar großen Areals gehören, hatte im Jahr 2016 gemeinsam mit Politik, Verwaltung, Bürgern, Grundstückseigentümern und Experten das Planungsverfahren „Alte Werft. Neue Ideen“ ins Leben gerufen. Entstanden ist ein städtebaulicher Rahmenplan.

SIGNA hat schon kurz nach dem Kauf beteuert, den Prozess mittragen zu wollen. Doch derzeit liegt der Entwicklungsprozess auf Eis, weiß der Leiter der Werftgruppe Martin Wimmer. Demnächst gäbe aber es einen gemeinsamen Termin mit dem neuen Eigentümer. Bis jetzt gäbe es nur eine Absichtserklärung, dass man den Bürgerbeteiligungsprozess mittragen werde, so Wimmer. Darauf hofft er als Bürgervertreter auch inständig: „Wir arbeiten seit zehn Jahren an dem Projekt“, veranschaulicht er.

Im NÖN-Gespräch kündigt SIGNA-Sprecher Ernst Eichinger weitere Gesprächstermine an: „Selbstverständlich werden wir den Dialog, den die Stadt aufgebaut hat, weiterführen“, verspricht er. Auch mit den Bürgervertretern werde es einen „offenen Austausch“ geben. In welcher Dimension der bereits erarbeitete Plan umgesetzt wird, lässt SIGNA noch offen und verweist auf den angekündigten Dialog mit den Interessengruppen.