Baby starb durch zahlreiche Messerstiche. Nachdem eine 41-Jährige am Donnerstag in Ernstbrunn (Bezirk Korneuburg) ihre vier Monate alte Tochter getötet haben soll, ist am Montag das Obduktionsergebnis bekannt geworden.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 18. Juni 2018 (15:45)
Thomas Lenger, Monatsrevue

Das Baby "ist an zahlreichen Messerstichen gestorben", teilte Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, auf Anfrage mit. Eingeholt werden soll ein psychiatrisches Gutachten.

Zentrale Frage sei, ob die Frau zum Zeitpunkt der ihr zur Last gelegten Tat zurechnungsfähig war oder nicht. Nach Angaben der Landespolizeidirektion soll sie im Zuge einer psychischen Beeinträchtigung gehandelt haben. Die Ungarin soll ihr Baby erstochen und sich anschließend selbst Verletzungen zugefügt haben. Sie befand sich am Montag weiterhin in stationärer Behandlung.

Am Sonntag war anstatt einer Untersuchungshaft die "vorläufige Anhaltung" über die 41-Jährige verhängt worden, weil man von der Unzurechnungsfähigkeit der Beschuldigten ausgehe. Details über die Angaben der Verdächtigen in der Einvernahme wurden am Montag weiterhin keine bekanntgegeben.