Großeinsatz wegen eines vermeintlichen Dachstuhlbrandes. Zu einem Großeinsatz wegen eines vermeintlichen Dachstuhlbrandes wurden die Feuerwehren Ernstbrunn, Au, Klement und Steinbach, die Polizei und das Rote Kreuz in die Laaer Straße alarmiert.

Von Theodora Höger. Erstellt am 08. Dezember 2017 (17:07)
FF Ernstbrunn

Vor Ort war schnell klar, dass der Hausbesitzer die Lage falsch eingeschätzt hatte: Statt des Dachstuhls brannte "nur" der Kamin des Wohnhauses: "Viele Kameraden konnten dadurch binnen weniger Minuten wieder einrücken. Wir haben dann den Kamin ausbrennen lassen - wir haben dann den Rauchfangkehrer dazugerufen", erklärt der Pressesprecher der FF Ernstbrunn Alfred Wald.

Gelöscht wird so ein Brand üblicherweise nicht: "Aus einem Liter Wasser können rund 1.700 Liter Wasserdampf werden in so einem Fall. Das wäre viel zu gefährlich", so Wald.

Wichtig ist, so Wald, "ganz allgemein gesprochen, dass der Kamin regelmäßig ordnungsgemäß gewartet und gekehrt wird, damit es gar nicht erst zu so einer Situation kommen kann." Ob in diesem Fall auch die mangelhafte Wartung das Problem war, ist noch ungeklärt.