Gibt es zu wenig Radständer in Stockerau? . In der Schießstattgasse werden immer wieder Räder an die Hausfassaden gelehnt. VP-Stadtrat will Radständer anbringen.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 18. Oktober 2017 (05:00)
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Radständer statt Grüninsel: Das fordert VP-Stadtrat Karl Kronberger.
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„Es braucht öffentliche Radabstellplätze“, macht VP-Stadtrat Karl Kronberger klar. Vor der Praxis des Stadtarztes Amir Baradar in der Schießstattgasse werden immer wieder Fahrräder an die Hausfassade angelehnt – ein Umstand, der nicht nur vorbeigehende Fußgänger behindert, sondern auch Hausbesitzer und Bewohner stört.

„Unsere Patienten haben die Möglichkeit, ihre Fahrräder in unserem Innenhof abzustellen. Darauf wird auch mit einem Schild hingewiesen“, heißt es seitens der Ordination. Für die Patienten seien zusätzliche Abstellplätze daher nicht notwendig. Kronberger will sich aber dennoch dafür einsetzen, mehr Abstellflächen zu schaffen:

„Es müssen ja nicht nur Patienten sein, die ihre Räder anlehnen. Eine Möglichkeit wäre, den Grünstreifen an der Häuserecke zu pflastern und dort einen Radständer für mindestens vier Räder zu errichten“, schlägt er vor.

Finanziell sei damit kein Aufwand verbunden, da noch Radständer in der Deponie lagern würden. „Es gehört überdies die Platzierung von gemeindeeigenen Fahrradständern im gesamten Stadtgebiet evaluiert“, fordert Kronberger.

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