Ernstbrunn: „Haben größte Ärztedichte in NÖ“. Rund 50.000 Euro wurden für den weiteren Ausbau investiert.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 08. Mai 2019 (03:57)
Höberth
Das Facharztzentrum ist ein Erfolgsmodell, auch dank der Arbeit von Gerhard Hammerschmied, Jael Bosman, Stephan Schwarz-Febu und Horst Gangl.

Seit vier Jahren gibt es das Facharztzentrum (FAZ) in Ernstbrunn, zuerst mit vier Fachärzten und drei Ordinationen, seit Jänner 2019 mit zehn Ärzten und vier Ordinationen. „Damit hat Ernstbrunn die größte Ärztedichte Niederösterreichs. Das bedeutet nicht nur eine Steigerung der medizinischen Betreuung für unsere Mitbürger, sondern auch eine hohe Wertschöpfung und Belebung des Ortszentrums mit seinen Nahversorgern“, stellt Bürgermeister Horst Gangl gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest.

Patienten kommen aus dem ganzen Weinviertel

Die zehn Fachärzte – sechs Frauen und vier Männer – betreuen die Patienten in den Fachgebieten Frauen- und Hautheilkunde, Innere Medizin, Kinder- und Jugendheilkunde, Neurologie, Orthopädie, Rheumatologie und Urologie und seit Jänner auch in Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin.

Das Facharztzentrum ist inzwischen sehr beliebt. Die Patienten kommen daher aus dem ganzen Weinviertel, um das vielfältige Angebot zu nutzen. Für Gerhard Hammerschmied, den Betreiber des FAZ, waren die ständig steigenden Patientenzahlen Grund genug, das Zen trum im Herbst 2018 auszubauen.

Die bestehenden drei Ordinationen wurden teilweise vergrößert und um eine vierte erweitert. Ein Waschraum und ein Raum für kleinere Operationen vervollständigen den Umbau. Mit dem Ausbau und der neuen Ordination können die Ärzte ihr Angebot erweitern und die Patienten noch individueller betreuen.

Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf rund 50.000 Euro. Insgesamt investierte Hammerschied vor vier Jahren rund 170.000 Euro in den Umbau der ehemaligen Büroräume zu einem Facharztzentrum. Die vermieteten Ordinationen sind seither bei Fachärzten aus der Umgebung, aber auch aus Wien sehr gefragt.

„Kompetente Behandlungen und kurze Wartezeiten haben das Ärztezentrum weit über die Grenzen von Ernstbrunn hinaus bekannt gemacht. An manchen Tagen kommen bis zu 60 Patienten zu uns. Wenn die Nachfrage so weitergeht, ist in Zukunft der nächste Um- oder Zubau nicht ausgeschlossen“, erklärt der aktive Unternehmer.

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