Festspiele: Revue ersetzt den "Floh". Das Hauptstück wird wegen Corona um ein weiteres Jahr verschoben.

Von Manfred Mikysek. Update am 04. Mai 2021 (18:41)
Statt dem Festspielstück wird vor den Toren des Belvedereschlössls ein Ersatzprogramm geboten. Das „Floh im Ohr“-Ensemble wird in einer Revue von Hermann Leopoldi zu sehen sein.
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Die Entscheidung ist gefallen: Es wird heuer keine Festspiele im klassischen Sinne geben, stattdessen wird ein Ersatzprogramm gezeigt. Die Stadtgemeinde entschloss sich gemeinsam mit Intendant Christian Spatzek, das Stück „Der Floh im Ohr“ um ein weiteres Jahr zu verschieben.

Das heißt aber nicht, dass überhaupt kein Sommerprogramm in der Stadt gezeigt wird: „Es wird ‚Festspiele anders‘ geben. Wir werden im Park des Belvedereschlössls ein Programm bieten, denn dort sind wir mit den Sitzplätzen flexibler“, kündigte ÖVP-Bürgermeisterin Andrea Völkl auf NÖN-Anfrage an. Gespielt werden acht Vorstellungen der Hermann- Leopoldi-Revue „Einmal im Jahr ist ein Jeder Optimist“ – eine treffende Wahl angesichts der Corona-Situation. Und auch die beliebte Veranstaltungsreihe „Musik an einem Sommerabend“ am Sparkassaplatz soll heuer stattfinden, so Völkl.

"Floh"-Ensemble tritt im Schlösslpark auf

Das Musik- und Unterhaltungsprogramm des österreichischen Komponisten, Kabarettisten und Klavierhumoristen Leopoldi wird Spatzek mit dem Ensemble, das für „Ein Floh im Ohr“ vorgesehen war, inszenieren. Mit zahlreichen Publikumslieblingen wie Dorothea Parton, Alfred Pfeifer oder Peter Lodynski ist eine hochkarätige Besetzung garantiert. Ohrwürmer wie „Schön ist so ein Ringelspiel“ oder „Schnucki, ach Schnucki“ gehören ebenso zum Programm. Dazu wird ein umfassendes Corona-Sicherheitskonzept erarbeitet.

„Das Ersatzprogramm im Schlössl ist derzeit die einzige Möglichkeit, den Kontakt zu unserem Publikum aufrecht zu erhalten“, weiß Spatzek. Und das Ensemble freue sich schon darauf, Ende Juli und im August endlich spielen zu dürfen.