Feuerwehren kämpften Stunden gegen Wohnhausbrand. Aus dem Haus in Pettendorf drang beim Eintreffen der Feuerwehr schon dichter Rauch.

Von Red. Korneuburg. Erstellt am 15. September 2020 (17:34)

Ein Wohnhausbrand forderte die Feuerwehren Montagnachmittag in Pettendorf: Um 14.43 Uhr wurde die Feuerwehren Pettendorf und Gaisruck  zu einem Brandverdacht in Pettendorf alarmiert. "

Beim Eintreffen des Hilfeleistungsfahrzeuges am Einsatzort drang bereits dichter Rauch aus dem Dachstuhl, aus den Fenstern und Türen", schildert die Feuerwehr, was sie am Einsatzort erwartete.

Mit der Alarmstufe B3 wurden zusätzlich die Feuerwehren Eggendorf am Wagram, Hausleiten, Seitzersdorf-Wolfpassing, Schmida, Zaina und Zissersdorf und der Atemluftcontainer der FF Tulln alarmiert.

Mittels mehreren Atemschutztrupps wurde ein Innenangriff und ein Außenangriff gestartet. Von außen wurde die Dachhaut, ein Fenster und ein Tor des Gebäudes geöffnet, um einen Zugang in den Dachboden bzw. ins Haus zu bekommen.

"Nach 3,5 Stunden war der Brand soweit gelöscht, dass ein Großteil der eingesetzten Kräfte einrücken konnte", so die Pettendorfer Feuerwehr.
Der Dachboden des Gebäudes wurde durch die FF Pettendorf komplett ausgeräumt und mehrere Löcher in den Zwischenboden geschnitten, Nachlöscharbeiten durchgeführt und das Gebäude mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Es wurde eine Brandwache in  zwei Schichten eingeteilt.
Es waren insgesamt  zehn  Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und 79 Männern und Frauen im Einsatz.