Impfstraße in Stockerau: „Teams sind eingespielt“. Freiwilligen-Teams hatten auch bei der zweiten Impfaktion alles im Griff.

Von Dieter Rathauscher. Erstellt am 07. April 2021 (04:29)

Bereits zum zweiten Mal fand am vergangenen Samstag die Impfstraße in Stockerau statt, bei der sich diesmal die Altersgruppe der über 65-Jährigen und Risikopatienten (mit Attest) eingefunden hatten. Der Stockerauer Stadtarzt Amir Baradar, der für die Organisation mit verantwortlich ist, zeigt sich sehr zufrieden: „Die Impfung verläuft reibungslos und auch ohne längere Wartezeiten.“ Verimpft wurde erneut der Impfstoff von Moderna.

Die Impfwilligen hatten sich vorher beim NÖ Notruf angemeldet und erschienen alle mit entsprechenden Dokumenten zum Impftermin. Zunächst wurde jeder über die Impfung und mögliche Impffolgen informiert, dann wurden sie zu den Impfstationen weiter geleitet. Danach war noch eine kurze Ruhepause einzuhalten, um etwaige allergische Reaktionen sofort behandeln zu können. Es lief wie am Schnürchen.

Noch zweimal wird es die Impfstraße in dieser Form geben, dann wird ein neues Schema von 20 Impfzentren in Niederösterreich zum Tragen kommen. Stockerau wird ein solches Zentrum bekommen, dieses wird sich weiterhin in der Mille niumshalle befinden.

Die Impfzentren sollen dann täglich geöffnet sein. Damit hofft man, die Impfraten drastisch erhöhen zu können. Stadtarzt Baradar zu der Neuerung: „Die Freiwilligen hätten gerne über einen längeren Zeitraum weitergemacht, die Teams sind schon sehr gut eingespielt. Ich hoffe, dass die Zentren auch so reibungslos funktionieren werden.“