Stockerau steht in den Startlöchern zur Wahl. Nicht mehr lange, und in Stockerau wird ein neuer Gemeinderat gewählt.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 22. März 2019 (18:42)
Wodicka/NÖN-Archiv
Symbolbild

Die Uhr tickt: Am 24. März wird in Stockerau ein neuer Gemeinderat gewählt. Ab 7 Uhr können die insgesamt 14.138 Wahlberechtigten der Stadt ihre Stimme in einem der 14 Wahlsprengel abgeben.

„Wir haben über 1.200 Wahlkarten ausgestellt“, weiß Stadtamtsdirektorin Maria-Andrea Riedler. Die Wahlbeteiligung, die bei den Gemeinderatswahlen 2015 nur bei knapp 58 Prozent lag, wird ein Knackpunkt bei den anstehenden Neuwahlen sein. Damals waren exakt 208,5 Stimmen nötig, um ein Mandat zu holen.

SPÖ und ÖVP haben sich beide das klare Ziel gesetzt, den Bürgermeister zu stellen. Bisher hatte die SPÖ 17 Mandate (43,1 Prozent), die ÖVP zwölf (30 Prozent). Königsmacher könnten nach den Wahlen die FPÖ (bisher vier Mandate/12,5 Prozent) oder die Grünen (bisher drei Mandate/9,9 Prozent) sein. Die NEOS stellten bisher ein Mandat (4,5 Prozent), die Liste WIR! will den Einzug in der Gemeinderat schaffen.

Die FPÖ hat einen neuen Weg eingeschlagen: Sie setzt erstmals auf das Vorzugsstimmensystem. „Hier hat der Bürger das Wort und wir werden die Ergebnisse im Team besprechen. Nur neue Gesichter in der Gemeinderat zu nehmen, wird aber nicht sinnvoll sein“, so FP-Spitzenkandidat Herbert Pohl.

Öffnungszeiten: Bis auf die Sprengel 11 und 12 haben alle Sprengel haben von 7 bis 16 Uhr geöffnet. Sprengel 11: 9 bis 12 Uhr; Sprengel 12: Krankenhaus: 7 bis 8.30; Städtisches Pflegeheim: 8.45 bis 10.30; Pflegeheim Arche Stockerau: 10.45 Uhr bis 12.30 Uhr.