Wenige neue Kandidaten für Leobendorf. Weitgehend auf bekannte Gesichter setzen ÖVP und SPÖ auf den vorderen Plätzen der Wahlvorschläge. Die meisten Neueinsteiger gibt es bei den Grünen.

Von Herwig Mohsburger. Erstellt am 25. Januar 2020 (04:44)

Neue und erfahrene Kandidaten stellen sich am Sonntag der Wahl. Bei der ÖVP, die derzeit 13 Mandate hat, gibt es auf den vorderen Plätzen keine Änderungen: Angeführt wird die Liste von Bürgermeisterin Magdalena Batoha vor Vizebürgermeister Josef Bauer und Andrea Hohenecker.

Neu im Team ist Karl Dostal, der auf Platz neun gereiht ist. Die Agenda, die die ÖVP abarbeiten will, reicht von einem ökologischen Bebauungsplan über eine gewidmete „Freifläche“ rund um die Burg bis zur Förderung von Klima- und Umweltschutzmaßnahmen.

Pausackerl-Rückzug bei den Grünen

Eine große Veränderung gibt es bei den Grünen, denn der langjährige Mandatar Kurt Pausackerl zieht sich zurück. Spitzenkandidatin Alexandra Adler hat als besonderes Anliegen den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der Gemeinde.

Rudolf Stroissnig auf Platz zwei will sich auch künftig der Kontrolle der Gemeindefinanzen widmen. Die dahinter gereihte Apothekerin Daniela Kremsberger nennt Gesundheit und Prävention, vor allem im Verkehrsbereich, als Ziele. Das Wahlziel: vier bis fünf anstatt der ak tuell drei Mandate.

Infrastruktur, leistbares Wohnen, neue Wanderwege und ein Bebauungskonzept nennt SPÖ-Listenerster Roland Boigner als Ziele seiner Fraktion. Johann Piesinger (Listenplatz zwei) will sich für Radwege stark machen. Der Listendritte Josef Buchner soll neu in den Gemeinderat kommen. Er will trotz des Baustopps in Tresdorf leistbares Wohnen umsetzen. Fünf Mandate besetzt die SPÖ derzeit.

Mit ins Rennen geht auch die Liste Kreuzenstein, die derzeit bei drei Mandaten hält. Listenchef Jürgen Punzet darf sich mit dem früheren SPÖ-Gemeinderat Franz Haselmann über einen prominenten Neuzugang freuen ( die NÖN berichtete, siehe hier ). Die FPÖ, die mit einem Sitz im Gemeinderat vertreten ist, kämpft wieder mit LAbg. Ina Aigner um Stimmen.