Genehmigungsverfahren: Stadt gibt noch nicht auf. Die Hügeldeponie in Gerasdorf ist nach wie vor ein Thema. Nun wird nach Alternativen zur Nachnutzung gesucht.

Von Alexandra Frantz. Erstellt am 06. Mai 2017 (01:56)
VP-Vizebürgermeister Lukas Mandl (Mitte), VP-Stadtrat Jürgen Trimmel (2.v.l.), VP-Klubsprecher Thomas Puchter (hinten re.) und VP-Gemeinderat Roman Scheider (li.) kämpfen mit Anrainer-Obmann Michael Kolek (vorne re) und Johanna Schlederer gegen das geplante Projekt.
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Wie die NÖN berichtete, wurde für die geplante Hügeldeponie ein positiver Bescheid erlassen. Ein 27 Meter hoher Aushubberg soll an der Seyringer Straße/Ecke Weinbergstraße entstehen.

Geht es nach der Stadt, ist das Rennen um den Hügelgigant noch nicht beendet. Nachdem die Verhandlungen zum neuen Projekt Mitte Mai in St. Pölten stattfinden werden, stellt sich die VP weiterhin klar hinter die Bürgerbefragung von 2015.

Die Stadt möchte die Deponie mit aller Kraft verhindern. „Wichtig ist, eine Lösung zu finden, mit der alle Beteiligten gut leben können und auch dahinter stehen. Der Gemeinderat arbeitet hier geschlossen zusammen, um die Bedürfnisse der Gerasdorfer zu vertreten“, erklärt VP-Klubssprecher Thomas Puchter. Deswegen lud das Team rund um VP-Vizebürgermeister Lukas Mandl die betroffenen Anrainer zu einer Beteiligung an Gesprächen über die Nachnutzungsalternativen ein.

Für Anrainer-Obmann Michael Kolek ist in jedem Fall klar: „Im Zentrum stehen für uns alle die Lösung der Verkehrsprobleme und die Verhinderung zukünftiger Verkehrsprobleme. Die Anzahl der Fahrzeuge und besonders jene der Lkw-Fahrten müssen deutlich reduziert werden“, kämpft Kolek weiterhin entschlossen gegen die Hügeldeponie.