Leopold Kovanda: „Setzen Vertrag gewissenhaft um“. Die Firma Kovanda arbeitet beim Projekt Schafberg in Gerasdorf eng mit der Politik zusammen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. Januar 2021 (05:54)

Der Schafberg in Gerasdorf, ehemals Grüner Hügel, ist seit Längerem das Zuhause von sieben Schafen. Die Familie Kovanda setzt die Shropshire-Schafe zur Landschaftspflege und Begrünung des Schafbergs ein, denn im Gegensatz zu anderen bekannten Schafrassen verbeißt diese keine jungen Baumtriebe.

„Unsere Schafe leben in einem Stall am Schafberg, und es soll ihnen in der Winter- und Weihnachtszeit an nichts fehlen. Sie werden mit Heu, Körnerfutter und beheiztem Wasser versorgt. Sie sind wesentlicher Bestandteil des Begrünungsprojekts der Aushubdeponie, welches im Generationenvertrag mit der Gemeinde Gerasdorf festgehalten ist“, sagt Leopold Kovanda. Der Grüne Hügel bzw. der Schafberg und die Bepflanzung wurden vor einem Jahr im Rahmen des Generationenvertrags gemeinsam mit der Politik Gerasdorf verankert.

Der Generationenvertrag enthält das Übereinkommen mit der Stadt, Bürgermeister Alexander Vojta, Vizebürgermeister Dietmar Ruf und den Gemeinderäten Christian Koza und Thomas Puchter sowie Stadtrat Robert Bachinger, dabei geht es um vier Punkte: Es kommt zur Begrünung der Aushubdeponie, die Stadt setzt ein Verkehrskonzept zur Reduktion der Verkehrsbelastung um, die maximale Höhe des Hügels soll 18 Meter betragen und die Rückgabe an die Natur soll nach 15 Jahren ab Unterzeichnung erfolgen. Ziel ist es, ein Naherholungsgebiet für Gerasdorf zu schaffen.

Im letzten Jahr ist viel passiert: Die Firma Kovanda hat die Schaffung des grünen Hügels mit einer Fläche von 22,5 Hektar konsequent umgesetzt. Mehr als 7.100 Bäume sind auf 50.000 Quadratmetern gepflanzt worden. Jetzt wird der Hügel von den sieben Schafen bewohnt. „Wir setzen den Generationenvertrag gewissenhaft um, denn diese Verantwortung als Gerasdorfer Unternehmen, das mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt, ist uns wichtig“, führt Leopold Kovanda aus.