Erstellt am 29. Dezember 2016, 05:01

Totes Lamm vor Rathaus heizt Streit um Stall an. Skurriler Vorfall am 20. Dezember in Gerasdorf: Landwirt und Unternehmer Leopold Friedlmayer parkt sich um 15 Uhr vor dem Rathaus der Stadt ein.

NÖN

Auf der Ladefläche seines Autos liegt ein totes Tier. „Jetzt ist mir das erste Jungtier erfroren“, beklagt Friedlmayer den Verlust eines nur wenigen Wochen alten Lamms. Mit dem toten Tier möchte der Landwirt abermals die Stadtgemeinde dazu aufrufen, zu handeln.

Denn Friedlmayer hat um eine Baubewilligung für einen 30 mal 50 Meter langen Stall für die Schafherde angesucht, der 50 Meter entfernt vom Siedlungsgebiet gebaut werden soll. „Wir haben unser Ansuchen bereits am 2. Februar 2016 eingereicht und bis heute hat die Gemeinde keine Entscheidung getroffen“, sagt er der Stadt Verzögerung bei seinem Vorhaben nach. Das Grundstück des Landwirts am Enzersfelderweg, Ecke Franz-Jonas-Gasse, grenzt unmittelbar an eine Wohnsiedlung an.

Auf NÖN-Anfrage meldet sich VP-Vizebürgermeister Lukas Mandl zu dem laufenden Verfahren zu Wort. „Ich sorge dafür, dass die Behörden sich um die verschiedenen Eingaben kümmern. Und das tun sie dankenswerterweise mit großer Sorgfalt. Ich darf und will auch gar nicht den Entscheidungen der Behörden vorgreifen“, macht er klar.

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