promugl: „Sind Alternative zu ÖVP“. In der Hoffnung, gemeinsam mehr Mandate als bisher erringen zu können, schlossen sich Bürgerliste und SPÖ zusammen.

Von Dieter Rathauscher. Erstellt am 12. Januar 2020 (03:25)
Das Spitzentrio der neuen Liste „proMugl“ besteht aus Gabriele Wiesinger, Spitzenkandidat Jürgen Summerer und Günter Lehner (v.l.).
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Die Idee eines Wahlbündnisses zwischen der Unabhängigen Bürgerliste (UBL) und der SPÖ ist nicht neu. Mit dieser Möglichkeit hat man sich schon bei den Wahlen 2010 und 2015 beschäftigt, letztlich wurde aber nichts daraus.

Unter dem Namen „proMugl“ treten die Kandidaten von UBL und SPÖ gemeinsam an. Die beiden dahinter stehenden Organisationen bleiben bestehen.

Jürgen Summerer (UBL) steht an der Spitze der Kandidatenliste, gefolgt von Günter Lehner (SPÖ). Weitere Kandidaten sind Gabriele Wiesinger, Alfred Hönigschmid, Barbara Preuß, Erika Hönigschmid, Helmut Seibert und Rudolf Erdner.

Dass der Name verwirren könnte, glaubt Summerer nicht: „Die Bürger kennen uns und ich glaube nicht, dass sie durch den neuen Namen irritiert sind.“

„Große Schnittmengen“ zwischen UBL und SPÖ

Lehner bringt als Betriebsrat in seiner Firma politisches Wissen mit und hofft, damit zu einem guten Ergebnis für das Wahlbündnis beitragen zu können. Beide hoffen, auf sechs Mandate zu kommen, um in Zukunft Anträge im Gemeinderat einbringen zu können. Summerer betont, dass es grundsätzlich „große Schnittmengen“ zwischen der UBL und der SPÖ gebe und unterstreicht weiter, dass man die „einzige Alternative zur ÖVP“ sei.

Summerer gibt einen Einblick in das „proMugl“-Wahlprogramm: „Natur- und Klimaschutz sowie bessere Steuerung für neue Siedlungsprojekte durch Fertigstellung des Entwicklungskonzepts sind unsere Themen.“ Lehner schließt an: „Wir möchten eine Unterstützung für Pendler auf Gemeindebasis, wie es in anderen Gemeinden üblich ist.“ Dazu kommen die Punkte Breitbandausbau und Internetverfügbarkeit.

SPÖ-Bezirkparteiobmann Martin Peterl freut sich über den Zusammenschluss und spricht von einer SPÖ-nahen Liste: „Ich finde es super. Wir hatten in den letzten fünf Jahren keinen Gemeinderat, so können wir uns besser einbringen.“