"Swing Kitchen" gewann Preis mit veganen Burgern. Karl Schillinger surft mit seinem neuen Gastro-Konzept weiter auf der Erfolgswelle. Nun hat er den „Rolling Pin Award“ für seine Burgerkette „Swing Kitchen“ gewonnen.

Von Dieter Rathauscher. Erstellt am 26. Oktober 2017 (04:00)
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Charlie und Irene Schillinger mit dem Rolling Pin Award.
privat

In Großmugl trauert man noch immer dem Restaurant Schillinger nach. Schließlich war „Der Schillinger“ nicht nur ein beliebter Treffpunkt, sondern auch ein weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekanntes und anerkanntes Restaurant mit innovativer veganer Küche.

Drei weitere Restaurants vor Eröffnung

Aber stolz ist man auf Karl Schillinger trotzdem: Schließlich hat er seine Swing Kitchen in kürzester Zeit zu einer rasch expandierenden Gastro-Kette gemacht. Mittlerweile gibt es fünf Standorte von Wien bis Graz, zwei davon werden von Franchise-Nehmern geführt. Bald wird es drei weitere Restaurants in Wien und Berlin geben. Mittelfristig sind auch Standorte in Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und Slowenien geplant.

Sein Konzept hat offensichtlich nicht nur seine Gäste überzeugt, sondern auch das internationale Gastronomiemagazin „Rolling Pin“. Dieses ehrt jedes Jahr im Rahmen der „Rolling Pin Awards“ die innovativsten, mutigsten und kreativsten Mitarbeiter und Unternehmer der Gastronomie und Hotellerie.

8.400 Experten bewerteten

Über 8.400 Experten aus der Gastro-Branche qualifizierten zum ersten Mal in der Geschichte ein zu 100 Prozent pflanzliches Konzept für den begehrten „Oscar der Gastronomie“. Am Abend des 16. Oktober konnten Charlie Schillinger und seine Frau und Geschäftsführerin Irene Schillinger die Auszeichnung im Grand Hotel in Wien entgegennehmen.

„Das Geheimnis unseres Erfolgs“, so der Wirt, „ist ein Angebot aus schmackhaften, rein pflanzlichen Produkten, das ohne jede Missionierung gerne angenommen wird, denn zwei Drittel unserer Gäste sind nicht vegan. Die Leute kommen einfach, weil es ihnen schmeckt, und so ganz nebenbei sparen wir im Vergleich zu konventionellen Burgern 96 Prozent Getreide, 95 Prozent Energie und 92 Prozent Treibhausgase.“