Tonnen im Löschteich: Suche nach den Vandalen läuft. Illegale Müllablagerungen und Vandalenakte in Großmugl beschäftigen Ortschef Lehner.

Von Dieter Rathauscher. Erstellt am 14. Januar 2021 (04:21)
In den Löschteich gehören die Mülltonnen sicher nicht. Nach den Verursachern wird gesucht.
privat

Immer wieder kommt es in der Gemeinde zu mehr oder weniger schwerwiegenden Vandalenakten (die NÖN berichtete bereits mehrmals). Vor Kurzem fanden sich zunächst mehrere Mülltonnen im Löschteich von Großmugl, bald danach entdeckte ÖVP-Bürgermeister Karl Lehner bei einer Rundfahrt Müllablagerungen beim Rieplkreuz an der Hochstraße. Verständlich, dass er entsprechend verärgert war, denn die immer wieder erforderliche Beseitigung von Müllablagerungen in der Natur und Vandalenakte wie die beim Löschteich beschäftigen seine Gemeindearbeiter.

Beim Rieplkreuz hat Lehner eine interessante Situation vorgefunden: Nach der ersten Sichtung ist er später nochmals zurückgekommen, um den Müll zu fotografieren, doch da war ein Teil desselben bereits wieder entfernt. Er kann nur vermuten, dass ein verantwortungsvoller Bürger einen Teil mitgenommen und ordentlich entsorgt hat.

Lehner ist sich bezüglich der immer wiederkehrenden illegalen Entsorgungen ziemlich sicher: „Die Hochstraße ist stark befahren. Die wird von Pendlern und Lkw-Fahrern benützt. Ich habe ja eher die Lkw-Fahrer in Verdacht, denn die Pendler haben ja alle Zugang zu Deponien bzw. eine funktionierende Müllentsorgung zu Hause.“

Bezüglich der Mülltonnen im Löschteich kann er nur vermuten, dass es sich um eine Frusthandlung aus Langeweile oder nach Alkoholgenuss gehandelt hat. Entschuldbar sei es in keinem Fall. Der Ortschef ergänzt: „Anzeigen werde ich das eher nicht, das ist ziemlich aussichtslos, aber wir werden uns schon umhören, ob jemand vielleicht etwas gesehen hat.“