Bildungshaus zittert um Standort. Eine Generalsanierung des Bildungshauses würde zehn Millionen Euro kosten – ein Betrag, den die Erzdiözese Wien als Eigentümer nicht ohne Weiteres stemmen kann. Das könnte für das Bildungshaus bedeuten, dass es in Großrußbach schließen und an einen anderen Standort übersiedeln muss.

Von Cornelia Grotte. Erstellt am 24. Mai 2018 (05:01)
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„Die Diözese hat wegen der hohen Kosten keine Entscheidung getroffen, sondern die Wirtschaftsprüfungsfirma Ernst und Young beauftragt, um zu prüfen, ob die Investition valide ist“, so Bildungshaus-Direktor Franz Knittelfelder im Gespräche mit der NÖN.

„Wir bemühen uns seit Jahren gemeinsam mit der Erzdiözese Wien darum, dass das Bildungshaus generalsaniert wird. 2005 wurden einige Zimmer renoviert, leider wurden andere Bauphasen nicht gestartet“, erklärt Knittelfelder. Im Jahr 2017 sei der Ausbau der Gästezimmer geplant gewesen (die NÖN berichtete), dieser wurde jedoch ebenfalls nie umgesetzt. Die Gästezimmer im historischen Teil des Hauses hätten eine Renovierung aber dringend nötig.  Ob die Diözese das Geld für eine Generalsanierung investiert, bleibt abzuwarten.


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