Länger Licht für die Tennis-Spieler. Nach Fertigstellung des dritten Platzes in Großrußbach ist nun auch die Beleuchtung neu.

Von Josef Christelli. Erstellt am 07. Mai 2021 (04:53)
Es wurde Licht: Karl Zimmermann montierte die Flutlichtscheinwerfer.
Christelli, Christelli

Der Tennisverein hat über die Wintermonate eifrig an der Erweiterung seiner Anlage gearbeitet. In Kooperation mit der Marktgemeinde und mit viel Eigenleistung seitens der Vereinsmitglieder entstand der dritte Sandplatz.

Mit der neuen Tennisanlage im Sportzentrum hat das Interesse für den Sport immens zugenommen und der UTC hat viele neue Mitglieder aus der Großgemeinde Großrußbach gewonnen, sodass die beiden Plätze immer ausgebucht waren.

Vor rund einem Jahr entschied man sich, einen dritten Platz zu bauen, per Gemeinderatsbeschluss holte der UTC die Erlaubnis und Unterstützung durch die Marktgemeinde ein: „57.000 Euro wurden veranschlagt. Damals mussten wir das beschließen, weil um so einen Preis bekommen wir nie mehr einen dritten Platz“, hatte damals ÖVP-Bürgermeister Josef Zimmermann argumentiert. Weil der Verein breit aufgestellt ist und viele verschiedene Gewerke vertreten sind, konnte mit enormen Eigenleistungen relativ günstig gearbeitet werden.

Inzwischen ist der dritte Platz bespielbar, vorige Woche wurde die Flutlichtanlage montiert: „Unser Vereinsmitglied, Elektromeister und Gemeinderat Karl Zimmermann, koordinierte die Montage. Er wagte sich selber in schwindelerregende Höhen. Herzlichen Dank für deinen Einsatz“, so Obfrau Elfriede Pachner. Das Flutlicht leuchtet den Platz perfekt aus und ermöglicht eine verlängerte Nutzung der Tennisanlage. Dies wird sehr gut angenommen und entspannt die Terminbuchung: „Die Tennisanlage ermöglicht es gerade in der Pandemie, sich sportlich zu bewegen und die achtsame Erhaltung der Anlage als sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu sehen“, sagt die Obfrau, die froh ist, dass die Bauarbeiten erfolgreich abgeschlossen sind und nun wieder der Sport im Vordergrund steht.

Eine Eröffnungs- und Dankesfeier für alle helfenden Hände soll es auch geben. Ein Termin steht noch nicht fest.