Brotbacken liegt wieder im Trend

Erstellt am 18. Mai 2022 | 04:57
Lesezeit: 2 Min
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Alt, aber präzise sind die Maschinen, mit denen Wilhelm Hoheiser das Korn zu Mehl mahlt. Ständige Kontrolle ist unerlässlich.
Foto: Herwig Mohsburger
Müller Wilhelm Hoheiser führt den Betrieb in Harmannsdorf bereits in vierter Generation.
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Schon in vierter Generation betreibt Wilhelm Hoheiser die gleichnamige Mühle in Rückersdorf. Übernommen wurde sie von der Familie im Jahre 1905, die Wurzeln gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück – damals noch betrieben mit Wasserkraft.

Bei der Technik hat sich zwar einiges geändert, allerdings muss der gelernte Müller Hoheiser die Arbeit der Mahlwerke überwachen, die großteils aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts stammen. Angetrieben mit Lederriemen „kann ich das Korn ganz präzise mahlen“, sagt er. Bis zu zwei Tonnen pro Stunde wären möglich. Verarbeitet wird nur Korn von Bauern aus der Region, die oft seit Jahrzehnten Partner sind. Dabei geht es dem 35-jährigen Müller darum, „Nachhaltigkeit zu leben“.

Zu den Abnehmern zählt nicht nur der Bäcker in der Gemeinde, Weizen-, Roggen- und Dinkelmehl werden bis Wien geliefert. Vor allem durch Corona ist aber auch die Zahl der Privatkunden deutlich gestiegen, denn das Brotbacken daheim ist in Mode gekommen.

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