Schulumbau mit Verzögerungen gestartet. Später als geplant konnte mit dem Zu- und Umbau in der Volksschule Harmannsdorf losgelegt werden.

Von Herwig Mohsburger. Erstellt am 20. Mai 2020 (05:16)
Die Arbeiten haben begonnen, mit Beginn des Schuljahres 2021/2022 sollen die Zu- und Umbauten erledigt sein.
Marktgemeinde Harmannsdorf

Endlich konnten die Bagger auffahren, vor wenigen Tagen wurde mit dem Zu- und Umbau der Volksschule begonnen. Die Weichen zu den Arbeiten wurden in der letzten Gemeinderatssitzung gestellt.

Bis es endlich soweit war, gab es aber einen Misstrauensantrag gegen ÖVP-Bürgermeister Norbert Hendler und Verzögerungen, weil eine Architektin, die bei der Ausschreibung unterlegen war, sich an das Landesverwaltungsgericht gewandt hatte. Zuletzt hatte die Coronakrise den Baustart hinausgeschoben, weil die Vergabe der Aufträge sowie die örtliche Bauaufsicht und Baustellenkoordination erst im Gemeinderat beschlossen werden mussten.

Straffer Zeitplan soll eingehalten werden

Insgesamt ist der Zeitplan sehr straff, denn ab dem Schuljahr 2021/22 sollen die neu gestalteten Räumlichkeiten schon benutzbar sein. „Ich bin froh, dass nun die Umsetzung des Projekts gestartet werden konnte. Ohne weitere Verzögerungen sollte der Zeitplan einzuhalten sein“, erklärt Bürgermeister Hendler.

Dazu werden im neu entstehenden Volksschulareal zwölf Unterrichtsklassen, mehrere Gruppenräume und mindestens vier Nachmittagsbetreuungsklassen zur Verfügung stehen. Weiters werden Konferenz- und Lehrerzimmer sowie einige Nebenräume in Betrieb genommen. Die Finanzierung des Projekts sei bereits mit Darlehen sichergestellt, verspricht Hendler.

Ausfallen musste allerdings der für April geplant gewesene Spatenstich mit der Landesrätin für Bildung, Familien und Soziales Christiane Teschl-Hofmeister. Diese Feier will man in anderer Form zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.