Jäger halfen bei Rettung von Katzen. Waidmänner waren Helfer in der Not für Katzenfamilie. Mutter und ihre Jungen sind wohlauf.

Von Herwig Mohsburger. Erstellt am 29. Juni 2019 (05:51)
privat
Eines der drei Katzenkinder nach der Rettung.

Über eine Streunerkatze, die in seinem Garten nistende Vögel ständig in Panik versetzte, informierte ein Jäger die Gemeinde. Diese verständigte FP-Gemeinderätin Gertrude Lumpe und Anita Dvoracek von „Spendentöpfchen“, die sich beide für Streunerkatzen einsetzen.

Gemeinsam mit dem Jäger konnten sie schließlich die Katze einfangen und fanden auch noch drei Katzenjunge. „Danke an die Jägerschaft, die vorbildlich reagierte“, erklärt Lumpe. Großes Lob zollte sie auch den Anrainern, die zuließen, dass täglich durch ihre Gärten gegangen wurde; schließlich dauerte die Aktion zwei Wochen.

„Noch vor einem Jahr wurde die Jägerschaft in Hetzmannsdorf zu Unrecht beschuldigt, auf Katzen zu schießen“, erinnert Lumpe, „dabei versorgen die Jäger alle Futterstellen für Wildtiere vorbildlich mit Wasser und Futter.“ Die Katzenmutter und ihre Jungen kamen zum Erholen in die Obhut von Tierarzt Wolfgang Babinek.