Update am 01. März 2017, 10:25

von Michaela Höberth

Hündin bei Spaziergang zu Tode gebissen. Bei einem Spaziergang wurde Hündin Betty von drei großen Hunden attackiert und getötet. Viele Bewohner haben nun Angst um ihre Hunde und Kinder.

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Der Schock sitzt Anna Antonin noch immer tief in den Knochen: „Es war grauenhaft!“, erzählt sie. Bei einem Spaziergang wurde ihre Hündin Betty von drei Hunden zu Tode gebissen.

„Ich mache mir große Vorwürfe“, so Antonin. Sie kannte die drei großen Hunde vom Sehen und hatte schon länger die Angst, dass ihre Besitzer ihnen nicht Herr werden. Am 22. Februar geriet die Situation dann außer Kontrolle: Antonin war mit Betty am Busbahnhof unterwegs, als die Hunde von der gegenüberliegenden Straßenseite losstürzten.

"Wurde selbst gebissen"

„Der Mann hatte alle drei Hunde an der Leine und wurde einfach hinterher geschliffen“, schildert sie. Die Tiere fielen über Betty her und bissen zu. Antonin wollte der kleinen Hündin helfen: „Ich wollte sie rausziehen und wurde dabei selbst gebissen.“ Eine Tierärztin, Polizei und Rettung wurden gerufen. Für Betty kam jede Hilfe zu spät, Antonin musste ins Spital, um die Bisswunde nähen zu lassen.

Der Fall sorgte auf Facebook für Aufruhr: Viele Bewohner fürchten nach den Geschehnissen um ihre Hunde, aber auch um ihre Kinder. „Das gehört in die Öffentlichkeit“, findet Antonin daher. Der Ball liegt nun bei der Behörde, die entscheiden muss, wie es mit den drei Hunden – sogenannte Listenhunde – weitergeht. Auch die Frage, wie der Vorfall zu verhindern gewesen wäre, steht im Raum.

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