Museum eröffnet: Freiwillige schufen Raum für Geschichte

Erstellt am 22. September 2022 | 05:34
Lesezeit: 2 Min
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Eröffnung des sakralen Museums mit Otto Jähnl, Martina Hirsch, Helga Kainz, Matthias Roch, Hans Koller, Joseph Chudi Ibeanu, Josef Zimmermann und Johann Swoboda.
Foto: Josef Christelli
Sakrale Kunstwerke, Möbel, Urkunden und sogar ein Mammutknochen sind in Karnabrunn zu sehen.
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Die Idee von Prälat Matthias Roch, in der Wallfahrtskirche ein kleines sakrales Museum zu realisieren, ist bestens gelungen und wurde bereits feierlich eröffnet.

Freiwillige arbeiteten dort in den letzten Monaten intensiv: Sie sanierten den Fußboden, montierten Bilder und bauten Vitrinen auf. Viele Dinge, die in privaten Haushalten gelagert waren, kamen zurück in die Wallfahrtskirche: „Leider wurde vermutlich bei Reinigungs- und Umbauarbeiten sehr viel unbeachtet weggeschmissen“, glaubt Josef Hasch, Obmann der Dorferneuerung.

Leider wurde vermutlich bei Reinigungs- und Umbauarbeiten sehr viel unbeachtet weggeschmissen.“
Josef Hasch, Obmann der Dorferneuerung

Das kleine Museum ist aber trotzdem sehr schön und informativ geworden. Kinder haben mithilfe der Feuerwehr einen Mammutknochen, der 1979 in Karnabrunn gefunden wurde, vom Feuerwehrhaus ins Museum gebracht. Auch Andenken und Gelöbnisschreiben sowie Urkunden sind untergebracht.

Das Haus der Barmherzigkeit verdankt seinen Ursprung einer katholischen Laieninitiative. 1864 gründete der Buchdruckereibesitzer Franz Eipeldauer die „Bruderschaft von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zur Pflege armer Unheilbarer“. Auch darüber kann man sich im neuen Museum informieren.

Hasch, der auch die Figuren reparierte, war neben Prälat Roch die treibende Kraft beim Errichten. Er lobte Erwin Thenmayer, der bei allen Arbeiten und Aktivitäten an vorderster Front zu finden war. Johann Swoboda restaurierte die historischen Sessel: „Da gäb es viele zu erwähnen, allen unser herzlichstes Dankeschön“, pauschaliert Hasch seine Dankesworte.

Nach der Eröffnungsfeier mit Segnung durch Prälat Matthias Roch, der selbst Führungen mit sehr viel Wissen und spannenden Infos für die Interessierten machte, gab es Kaffee und Kuchen sowie Getränke bei der „Toriser-Hütte“.

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