Was tun im Dunkeln? Spannender Vortrag in Spillern. Was man im Notfall oder schon vorher tun sollte, war Thema bei der Veranstaltung „Blackout – Stell dir vor, es geht das Licht aus“ des NÖ Zivilschutzverbandes in Spillern (Bezirk Korneuburg).

Von Bernhard U. Wieser. Erstellt am 26. Februar 2020 (04:52)
Thomas Hauser (Zivilschutz), Peter Karlik, Ursula Paul (beide Raiffeisenbank Stockerau), SPÖ-Bürgermeister Thomas Speigner, Daniela Minnich (Raiffeisenbank Spillern), Andreas Antony (FF Spillern), SPÖ-Umweltgemeinderat Alexander Aigner und Jakob Trimmel (EVN und FPÖ-Gemeinderat, v.l.) bei der Info-Veranstaltung „Blackout“.
Wieser

Ein reges Interesse herrschte an den Maßnahmen, die man bei einem langfristigen Stromausfall ergreifen muss. Der Informationsabend „Blackout – Stell dir vor, es geht das Licht aus“, der vom NÖ Zivilschutzverband, der Raiffeisenbank Stockerau und der Gemeinde Spillern organisiert wurde, lockte rund 120 Interessierte in den Spillerner Gemeindesaal.

Der Beginn war gelungen: Der Saal wurde komplett abgedunkelt, um den Besuchern das Gefühl eines „Blackouts“ zu geben. Thomas Hauser vom Zivilschutzverband erläuterte die zu ergreifenden Maßnahmen. Ein Schlüsselbegriff lautet für ihn jedoch „Bevorratung“, also das Ansammeln von Lebensmitteln im Eigenheim. Dies sei zu empfehlen.

Spillerns SPÖ-Umweltgemeinderat Alexander Aigner versicherte, dass es in der Gemeinde einen Katastrophenschutzplan gebe, der mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Zivilschutz ausgearbeitet wurde. Daniela Minnich von der Raiffeisenbank Spillern erklärte, dass auch bei einem Stromausfall die Bargeldversorgung im Ort gegeben ist, da die Tresore manuell aufmachbar sind. An dreas Antony von der FF Spillern informierte über ein vorhandenes Notstromaggregat im Feuerwehrhaus und ein „ausfallsicheres Funksystem“.

FPÖ-Gemeinderat und EVN-Vertreter Jakob Trimmel erinnerte, dass bei einem Blackout auch viele Photovoltaikanlagen nicht funktionieren würden, nur jene mit „Inselfunktion“. Zusammenfassend meinte Hauser, dass man im Notfall die altbewährte Nachbarschaftshilfe aktivieren und sich um ältere Menschen aus der Nachbarschaft kümmern sollte.

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