Als Vorbilder den Weg ebnen. Melanie Kaller über den Wechsel von Manuela Zinsberger nach München.

Von Melanie Kaller. Erstellt am 17. Juni 2014 (07:35)

Mit Manuela Zinsberger geht nach Romina Bell und Nina Burger (sie spielte in ihrer Jugend in Hausleiten) die bereits dritte Fußballerin mit Bezirksvergangenheit ins Ausland. Während es Bell und Burger in die USA zog, muss Zinsberger vergleichsweise nur wenige Kilometer ins Nachbarland Deutschland zurücklegen. Dafür dockt die 18-Jährige, die soeben ihre Schulausbildung abschließt, gleich beim Viertplatzierten der Meisterschaft, dem FC Bayern München, an.

Aber Manuela Zinsberger ist bei den Bayern nicht die einzige „Ösi“. Gleich drei Österreicherinnen gehören zum Kader des Erfolgsvereins: Viktoria Schnaderbeck, Laura Feiersinger und Carina Wenninger. Mit Virginia Kirchberger und Verena Aschauer (beide BV Cloppenburg) sind momentan insgesamt fünf Österreicherinnen bei deutschen Vereinen tätig. Torfrau Zinsberger ist ab Juni Nummer sechs.

Im Frauenfußball zählen die deutschen Fußballerinnen neben den USA weltweit seit vielen Jahren zu den Top-Favoritinnen bei Großereignissen. Für die aktuellen österreichischen Legionärinnen und Neo-Legionärin Zinsberger also die Chance, von den Besten zu lernen und für viele weitere Talente aus Niederösterreich und dem Bezirk den Weg für eine internationale Karriere zu ebnen.