Die Angst vor der Zusammenarbeit. Über den Allianz-Wunsch der Stockerauer ÖVP.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 10. April 2019 (03:24)

Die ÖVP will den erfolgreichen Korneuburger Weg auch in Stockerau umsetzen. Zur Erinnerung: Nach dem VP-Wahlerfolg 2010 wurde die „Allianz für Korneuburg“ aus dem Hut gezaubert, aus der im Herbst 2014 die Zusammenarbeit „4 für Korneuburg“ wurde. Der Rest ist Geschichte, die Korneuburger ÖVP holte im Jänner 2015 die absolute Mehrheit.

Verständlich also, dass die Stockerauer ÖVP dieses System kopieren möchte, das lautet: alle einbinden, die Lorbeeren erntet so und so die Bürgermeister-Partei. Für die Opposition besteht dabei immer die Gefahr der „tödlichen Umarmung“. Dass die Grünen nicht mitmachen wollen, sondern eine schwarz-grüne Koalition bevorzugen, ist da nur allzu verständlich. Auch SPÖ und FPÖ zieren sich noch und sind noch nicht restlos von dem Arbeitspapier überzeugt. Für die ÖVP ist Korneuburg ein Vorbild, wie der Korneuburger Weg für die Opposition eine Warnung ist : Tödlich umarmt ist letztendlich auch gestorben.