Eigene Kritik als Stolperstein. Über den Verkehr in der Stockerauer Heidstraße.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 28. April 2021 (04:05)

Lkws im Minutentakt, Traktoren mit voller Ladung und Pkws mit überhöhter Geschwindigkeit: Die Bewohner der Stockerauer Heidstraße sind seit Jahren leidgeplagt, was die Verkehrsbelastung angeht. Und leider auch, was die leeren Versprechungen der Stadtregierung betrifft; schon unter der SPÖ blieben ihre Hilferufe ungehört, und auch die ÖVP klappt bei dem Thema die Ohren zu.

Von den Maßnahmen, die die ÖVP noch unter der roten Laab-Regierung eingefordert hat, ist heute nichts mehr zu hören. Damals wurde mehrfach die Errichtung einer Ostspange gefordert, die angesichts der Großbauten in der Strauß-Promenade heute mehr denn je vertretbar wäre. Auch ein Verkehrskonzept, das die gesamte Stadt umfasst, wurde bisher von der schwarzen Stadtregierung nicht vorgestellt. Wenn die ÖVP also nicht über die eigene Kritik stolpern will, ist Handeln angesagt.

Ein guter erster Schritt wäre ein gemeinsamer Lokalaugenschein, zu dem die Bewohner schon lange eingeladen haben.