Ein Handkuss zum Ablehnen. Über die Handball-Bundesligaherren aus Korneuburg.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 24. Februar 2021 (00:05)

Die Korneuburger Handballherren können einem leidtun. Nicht nur, dass beide Bundes ligaspiele der Vorwoche wegen Coronafällen abgesagt werden mussten, sondern auch, weil sich Sektionsleiter Matthias Keusch und Co. mit den Behörden und dem Verband rum ärgern mussten.

Die Union-Herren unter liegen ja der Spitzensportre gelung und müssen deshalb penibel genau ein Regelbuch einhalten. Was sie in diesem Fall auch taten. Dennoch prasselte von allen Seiten Kritik und Unverständnis ein. Kritik vonseiten der BH, da man nach negativen PCR-Tests weitertrainieren wollte. Was rechtlich und der Spitzensportregelung nach gedeckt war. Unverständnis, weil man aus Sicherheitsgründen dann doch die Atzgersdorf-Partie absagen wollte und der Verband (zunächst) dagegen war. Auch das war nach dem Regulativ gedeckt.

Und genau da sind wir beim Problem: Die gesamten Regelungen in Sachen Corona waren, sind und werden wohl schwammig bleiben. Oft weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut. Und zum Handkuss kommen die Vereine – so wie in diesem Fall Korneuburg.