Ein Rückschlag für die Region. Über die ungewisse Zukunft des Bildungshauses.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 01. Juli 2020 (05:01)

Es ist, wie wenn man den Finger in die offene Wunde legt: Mit dem Bildungshaus sperrt ein wichtiger Quartiergeber mit Jänner 2021 – zumindest vorläufig – zu. Das vorgelegte Konzept – eine Renovierung auf Kosten der Erzdiözese, um das Gebäude dann als Seminarhotel zu verpachten – sei nicht wirtschaftlich umzusetzen gewesen, argumentiert die Erzdiözese ihre Entscheidung, dem Betreibermodell mit einem Tiroler Hotelier eine Absage zu erteilen. Für die Region und vor allem das Projekt Jakobsweg ist diese Ankündigung eine echte Hiobsbotschaft. Denn während der sanfte Tourismus im Bezirk langsam in die Gänge kommt und das Angebot wächst, hinken die Nächtigungsmöglichkeiten hinterher.

Seit Jahren steht das Bildungshaus auf der Kippe. Sollte es bis Jahresende keine Entscheidung für ein vernünftiges Projekt geben, dann schaut es für einen Fortbestand düster aus. Für die Region wäre das touristisch gesehen ein gewaltiger Rückschlag.