Gleich doppelt richtig gehandelt. Peter Sonnenberg über die neue Trainerin der Handballerinnen.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 30. September 2014 (07:34)
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Nach dem überraschenden Rücktritt von Dieter Ripper mussten sich die WHA-Damen aus Korneuburg schnell nach einem neuen Coach an der Seite von Spielertrainerin Franziska Rath umsehen. Dabei wurde man schnell fündig, und wie. Keine Geringere als Jasna Kolar-Merdan, ehemalige Welthandballerin des Jahres, Olympiasiegerin und österreichische Nationalteamspielerin wird bzw. soll ihr Know-how an die junge Korneuburger Mannschaft weitergeben.

Und passt damit perfekt in die Philosophie der Weinviertler: Deren Ziel ist es nämlich, mit einer jungen Mannschaft, vornehmlich aus Eigenbauspielern, im oberen Drittel von Österreichs höchster Spielklasse mitzuspielen. Mit der Verpflichtung von Kolar-Merdan als Unterstützung des Trainerteams haben die Korneuburger nämlich gleich doppelt richtig gehandelt.

Zum einen braucht eine junge Mannschaft auch erfahrene Kräfte und an der fachlichen Qualifikation einer Welthandballerin besteht kein Zweifel. Zum anderen sollte es gerade für die jungen Spielerinnen die größtmögliche Motivation sein, mit so einer Handballlegende tagtäglich arbeiten zu dürfen. Alleine es ihr beweisen zu wollen, sollte Ansporn genug sein und die Entwicklung der Mannschaft fördern.