Kein verflixtes zweites Jahr. Über den bevorstehenden Auftakt der Leobendorfer.

Von Dominik Siml. Erstellt am 10. Juli 2019 (02:53)

Normalerweise spricht man im Fußball nach einem Aufstieg oft davon, dass das zweite Jahr das schwierigste ist. Auch Leobendorf war nach der Meisterschaft in der Landesliga in der Vor saison noch euphorisiert, landete am Ende auf dem sensationellen fünften Rang der Regionalliga Ost – und bekam dafür zurecht viel Lob. In der kommenden Spielzeit wird es freilich kein Leichtes, das zu bestätigen. Unmöglich ist es allerdings auch nicht, und das hat mehrere Gründe.

Die Verantwortlichen haben den Kader wieder top verstärkt, punktgenau auf die Abgänge reagiert und die Qualität dabei gehalten – wenn nicht sogar verbessert. Zudem wird im Umfeld alles getan, damit sich die Spieler wohlfühlen. Die neu eröffnete Tribüne mit Grillstation, Fernsehturm und neuem Flutlicht soll mehr Leute unter die Burg Kreuzenstein lotsen, das Umfeld im gleichen Tempo wie die Mannschaft wachsen.

Zu guter Letzt ist da noch ein überehrgeiziger Fußballpro fessor, der den Namen Sascha Laschet trägt. Er spricht offen aus, sich weiter verbessern zu wollen, also auch den fünften Platz der Vorsaison zu übertrumpfen. Die Vorzeichen stehen in Leobendorf also sehr gut, dass man nach der Saison nicht vom verflixten, sondern einem sehr starken zweiten Jahr spricht.